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Warum am Monatsende kein Geld mehr übrig ist – und 3 Dinge die sofort helfen

„Warum ist schon wieder kein Geld mehr übrig – obwohl der Monat noch nicht mal vorbei ist? Ich kenne dieses Gefühl. Und ich weiß dass es nicht daran liegt dass du schlecht mit Geld bist. Meistens fehlt einfach ein klares System.“

Kurz erklärt – Warum ist kein Geld mehr übrig?:

Wenn am Monatsende kein Geld mehr übrig ist liegt das meist nicht am Einkommen. Wer seine Fixkosten kennt, Ausgaben grob in Kategorien einteilt und einen festen Betrag am Monatsanfang beiseitelegt bekommt sofort mehr Überblick – und hört auf von Monat zu Monat zu leben.

Frau checkt ihr Konto entspannt – warum bleibt kein Geld übrig

Ich war 19, gerade in meine erste eigene Wohnung gezogen. Kaution weg, Einrichtung teurer als geplant, ein Urlaub noch gebucht. Und dann ist auf dem Weg zum Möbelhaus mein Auto liegengeblieben. Motorschaden. Mitten auf der Straße.

Ich habe auf mein Konto geschaut. Zehn Tage bis Monatsende. Dreistellig.

Das Verrückte daran: Ich hatte gerade meine Bankausbildung abgeschlossen. Ich hatte anderen Menschen Finanzprodukte erklärt – und hatte selbst keinen blassen Schimmer wie ich mein eigenes Geld steuern sollte.

Wissen und Umsetzen sind eben zwei komplett verschiedene Dinge.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Der 20. kommt und da ist schon wieder fast nichts mehr. Mehr Monat als Geld übrig. Und du fragst dich: Wo ist das alles hin?

Das bedeutet nicht dass du schlecht mit Geld bist. Die meisten Menschen haben nicht unbedingt ein Einkommensproblem. Oft fehlt einfach ein klares System. Genau das durfte ich selbst irgendwann verstehen.

Warum oft nicht das Einkommen das Problem ist

Viele denken: Ich müsste einfach mehr verdienen.

Natürlich hilft mehr Einkommen langfristig. Aber oft verschwindet Geld vor allem deshalb so schnell weil kein bewusstes System dahintersteht.

Hier mal ein Kaffee to go. Dort eine schnelle Bestellung. Noch ein Abo. Ein spontaner Einkauf zwischendurch. Und plötzlich fragt man sich am 20. des Monats: Wo ist mein Geld geblieben?

Diese Ausgaben fühlen sich einzeln meistens harmlos an. Zusammen machen sie aber oft einen riesigen Unterschied.

Schritt 1: Verschaffe dir einen ehrlichen Überblick

Das klingt simpel – verändert aber meistens sofort etwas.

Setz dich einmal für 20 Minuten hin und schau dir die letzten vier Wochen an. Sortiere grob in drei Kategorien:

Fix: Miete, Versicherungen, Abos – alles was jeden Monat automatisch kommt Variabel: Lebensmittel, Tanken, Drogerie Spontan: Alles andere

Viele sehen dabei zum ersten Mal schwarz auf weiß wie viel automatisch verschwindet. Genau dort entstehen die ersten echten Aha-Momente.

Ausgaben in drei Kategorien einteilen – erster Schritt zum Überblick

Schritt 2: Teile dein Geld direkt nach Gehaltseingang auf

Einer der größten Gamechanger überhaupt: Nicht alles auf einem einzigen Konto liegen lassen.

Wenn dein komplettes Geld auf einem Konto liegt fühlt sich automatisch alles verfügbar an. Viel entspannter wird es wenn du direkt verschiedene Bereiche festlegst:

Fixkosten: Miete, Abos, Versicherungen Alltag: Lebensmittel, Tanken, Alltägliches Sparen: Dein Puffer, dein Notgroschen Spaßbudget: Ohne schlechtes Gewissen ausgeben

Dadurch entsteht sofort mehr Kontrolle. Und vor allem: weniger schlechtes Gewissen.

Gehalt auf vier Konten aufteilen – einfaches Budgetsystem

Ich dachte früher lange ich müsste einfach disziplinierter werden. In Wahrheit hat mir vor allem ein klares System geholfen. Sobald Geld automatisch aufgeteilt wird fühlt sich Finanzen plötzlich viel leichter an.

Schritt 3: Bau dir einen kleinen Notgroschen auf

Viele denken beim Thema Finanzen sofort an ETFs oder große Sparziele.

Aber zuerst geht es darum wieder ruhiger schlafen zu können.

Schon 100 €, 300 € oder die erste kleine Rücklage können mental unglaublich entlasten. Denn plötzlich bedeutet eine unerwartete Rechnung nicht mehr sofort Stress.

→ Der nächste Schritt: Notgroschen aufbauen: In 8 Wochen zu 1.000 € – auch mit kleinem Gehalt oder hier dein Notgroschen-Rechner

Fazit

Wenn am Monatsende nie Geld übrig bleibt bedeutet das nicht dass du versagt hast.

Meist fehlt einfach nur ein System.

Und genau das darf Schritt für Schritt entstehen. Nicht perfekt. Nicht von heute auf morgen. Aber bewusst.

Dein nächster Schritt

Nimm dir heute 20 Minuten Zeit und schreib alle festen monatlichen Ausgaben auf. Mehr musst du heute noch gar nicht tun. Denn genau dort beginnt der erste echte Überblick.

Notgroschen aufbauen: In 8 Wochen zu 1.000 €

Im Finanzmutig-Newsletter schreibe ich dir jeden Dienstag was mir diese Woche selbst aufgefallen ist – rund um Geld, Struktur und das Leben das dahinter wartet.

Finanzmutig-Tipp: Hier verschwindet oft das meiste Geld – ohne dass wir es merken

Strom, Gas, Versicherungen – das sind die Fixkosten, die jeden Monat automatisch abgehen und deshalb nie hinterfragt werden. Dabei lohnt sich genau hier ein Blick: Ein kurzer Vergleich bei Verivox* zeigt dir in wenigen Minuten, ob dein aktueller Tarif noch zeitgemäß ist. Viele Haushalte sparen durch einen einfachen Wechsel mehrere hundert Euro pro Jahr – ohne auf irgendetwas zu verzichten.

Häufige Fragen (FAQs)

Warum bleibt am Monatsende nie Geld übrig?

Oft liegt es nicht am Einkommen sondern daran dass viele kleine Ausgaben unbewusst passieren und kein klares System vorhanden ist.

Wie viel Geld sollte ich monatlich sparen?

Schon kleine Beträge helfen. Viel wichtiger als die perfekte Summe ist erstmal Regelmäßigkeit und ein Überblick über die eigenen Finanzen.

Brauche ich ein Haushaltsbuch?

Nicht unbedingt auf Papier. Viele nutzen heute Apps wie Finanzguru um automatisch einen Überblick über Ausgaben und Verträge zu bekommen.

Welches Konto empfiehlst du für den ersten Puffer?

Entweder die ING für alle die klassisch und sicher starten wollen – oder Trade Republic für alle die modern anlegen und gleichzeitig Zinsen bekommen wollen

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